To-dos für Teilhabe

Bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz  sprach ich über To-dos, um Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung für mehr gesellschaftliche Teilhabe zu gestalten. Hier sind die Folien: Mehr Material: In diesem Arbeitspapier (PDF) sind einige der erwähnten Fallbeispiele. In diesem Arbeitspapier (PDF) stehen einige Lösungsansätze für das Teilgebiet digitale Öffentlichkeit.

Dem Menschen untertan

Wir müssen über das Verhältnis von Menschen und Maschinen neu nachdenken. Denn der digitale Wandel bedeutet weit mehr als nur schnelles Internet und bequemes Online-Shopping. Entscheidungen über das Leben von Menschen werden zunehmend digitalisiert. Algorithmen bestimmen für und über uns – und genau an dieser Stelle wird Programmierkunst politisch.

Digitale Öffentlichkeit: Wie algorithmische Prozesse den gesellschaftlichen Diskurs beeinflussen

Algorithmische Entscheidungsprozesse haben Einfluss auf die Teilhabe vieler Menschen am gesellschaftlichen Diskurs: Software personalisiert Suchergebnisse und den Nachrichtenstrom in sozialen Netzwerken. Welche Auswirkung dieser Strukturwandel der Öffentlichkeit hat, beschreibt das Arbeitspapier „Digitale Öffentlichkeit“. Es untersucht drei zentrale Fragen zur Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter.

Infografik: Wie der Strukturwandel der Öffentlichkeit wirkt

Die Mehrheit der in Deutschland für die Meinungsbildung besonders relevanten Intermediäre nutzt algorithmische Entscheidungsfindung zur personalisierten Auswahl und Strukturierung. Facebook personalisiert den News Feed seit September 2006, Google die Suchergebnisse auch für ausgeloggte Nutzer weltweit seit 2009, Twitter seit Anfang 2015, wenn die Nutzer dem nicht explizit widersprechen.