Erde an Zukunft: Algorithmenethik kinderleicht erklärt

Ethik und Künstliche Intelligenz – das klingt kompliziert und ziemlich nerdig. Nach philosophischen Salons, alten Buchrücken und mathematischen Formeln. Aber es geht auch anders: Um junge Menschen für die gesellschaftlichen Folgen algorithmischer Systeme zu sensibilisieren, waren wir zu Besuch in der Sendung „Erde an Zukunft“ des Kinderkanals von ARD und ZDF und haben das Thema spielerisch aufbereitet.

Der Einsatz algorithmischer Systeme in Bereichen wie Bildung, Gesundheit oder im Personalwesen ist schon lange keine trockene Theorie mehr. Tagtäglich kommen wir mit Algorithmen in Kontakt, häufig ohne, dass wir es merken. Fast die Hälfte der Europäer:innen weiß nicht, was Algorithmen sind und dass sie bereits heute über Teilhabe von Menschen entscheiden. Auch unter jungen Menschen, die mit digitalen Technologien aufgewachsen sind, fehlt eine Sensibilisierung.

Dies muss sich dringend ändern! Wenn Betroffene nicht wissen, wann und wie algorithmische Systeme eingesetzt werden, können sie der Technologie nur blind vertrauen oder intuitiv misstrauen. Das Unwissen steht der gesamtgesellschaftlichen Gestaltungsverantwortung im Weg und verhindert, dass Menschen zu souveränen Nutzer:innen werden. Umso wichtiger ist es, dass die Diskussion aus den Fachkreisen hinaus und in die Gesellschaft hineingetragen wird. Denn: Algorithmen gehen uns alle an!

Gemeinsam mit Moderator Felix und einer Schulklasse aus Berlin haben wir ein Experiment gewagt und getestet, wie man mit Hilfe eines Algorithmus den besten/die beste Läufer:in finden kann. Ob es uns gelungen ist, und was man tun kann, damit Menschen nicht in Schubladen gesteckt werden, könnt ihr hier anschauen:



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