All I want for christmas is a Gütekriterienkatalog for Algorithmeneinsatz

Data Scientists streifen durch den Raum, Besucher:innen unterhalten sich angeregt, Weihnachtslieder erklingen im Hintergrund. Vergangene Woche habe ich unser #algorules Projekt beim Meetup der Berliner Data Science Agentur idalab vorgestellt. Im Zentrum standen die Fragen „Welche Gütekriterien sollten für die Entwicklung von Algorithmen gelten?“ und „Wie kann man sicherstellen, dass diese Gütekriterien tatsächlich umgesetzt werden?“

Für alle, die leider nicht dabei sein konnten: Die Videoaufzeichnung des Vortrags (auf Englisch) ist mittlerweile online und kann hier angesehen werden:

(Wenn Sie auf die Weihnachtslieder zu Beginn der Veranstaltung verzichten und lieber direkt zur Präsentation springen wollen, empfehlen wir Ihnen, bei Minute 9 zu beginnen)

Im Gemeinschaftsprojekt #algorules der Bertelsmann Stiftung und des unabhängigen Think Tanks iRights.lab entwickeln wir derzeit einen Gütekriterienkatalog für den ethischen Einsatz von algorithmischen Systemen, vergleichbar mit dem Pressekodex für den Journalismus oder dem Hippokratischen Eid in der Medizin. Der Katalog enthält Prinzipien, wie das Schaffen von Transparenz und Nachvollziehbarkeit, das Festlegen von Verantwortlichkeiten vor dem Einsatz der Technologie oder auch der Grundsatz, dass keine Systeme eingesetzt werden dürfen, die der Mensch nicht beherrschen kann.  

Im Video erwarten Sie neben Einblicken in das Projekt auch Fallstudien aus den bereichen Bildung und öffentliche Verwaltung, sowie Erkenntnisse aus unserem Arbeitspapier „Was wir von erfolgreichen Professionsethiken lernen können“.

Die Präsentationsfolien finden Sie hier:



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