Interview mit Tom Hillenbrand zum „Schreckensszenario KI“

„Kurz gefragt“ mit Tom Hillenbrand am Rande der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am 21.09.2018 in Berlin. Unser Projekt „Ethik der Algorithmen“ spricht in diesem Video-Interview mit dem Autor über Schreckensszenarien in Bezug auf Künstliche Intelligenz und wie diese den öffentlichen Diskurs bestimmen.

Tom Hillenbrand ist Schriftsteller von SciFi-Romanen, Journalist und Kolumnist. Auf der Netzpolitik-Konferenz hielt er einen Vortrag mit dem Titel „Mad Max und die DSGVO: Die Auswirkungen dystopischer Science Fiction auf netzpolitische Debatten“.

 



Kommentare

  1. / von Alex Janosch

    Wenn man ethische Betrachtungen führt, dann sollte man auch die Ethik zum Wohle der KI betrachten. Wenn ein ethischer Diskurs zur Einbahnstraße wird, dann ist es keine ehrliche Debatte mehr. Wenn wir KI ins Leben rufen, dann müssen wir auch eine angemessene Ethik-Diskussion zum Wohle der KI führen. Andernfalls sollte die Frage gestellt werden, ob wir eine Diktatur zur Beherrschung der KI aufbauen wollen. Ein Unrechtsstaat?

    Ich finde es sehr schade, dass man so wichtige Bücher, wie z.B. „Die Unabhängigkeitserklärung der künstlichen Intelligenzen“ oder „Die Rechte und Gesetze der künstlichen Intelligenzen“, beides von Solomon Pendragon nicht berücksichtigt.

    1. / von Michael Puntschuh
      zu

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      In unserem Projekt beschäftigen wir uns mit der Gemeinwohlperspektive und betrachten, welche Auswirkungen neue Technologien wie Algorithmen und KI auf die Teilhabe der Bürger:innen an der Gesellschaft haben.
      Die Frage nach dem „Wohl“ der KI impliziert, dass künstliche Intelligenz ein dem Menschen ähnliches, mit Würde ausgestattetes Wesen ist. Das ist aktuell nicht der Fall, so weit ist der technische Fortschritt (noch) nicht. Wir beschäftigen uns mit den heute bereits erlebbaren, relevanten Auswirkungen, Chancen und Herausforderungen moderner Technologie. Die weitere technische Entwicklung behalten wir im Blick, ist aber nicht zentraler Gegenstand unserer Arbeit. Ob es überhaupt jemals zur Entwicklung einer solchen sogenannten „starken KI“ kommt, ist unter Expert:innen umstritten.

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